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PlayStation 4

Release:
29.11.2013
Genre:
Publisher:

PS4 – Entwickler forderten den 8GB Ram

16.06.2013

Eine der größten Überraschungen auf der E3 in Los Angeles war wohl der Zeitpunkt, als das Unternehmen von Sony den Arbeitsspeicher DDR5 mit 8GB für die PlayStation 4 angekündigt hat. Das waren aber nicht nur wir, sondern auch die Entwickler, denn diese wurden auch nur mit einem 4GB Arbeitsspeicher beliefert und hatten daher keine Ahnung.

Während eines Meetings soll man mit Adam Boyes von Gearbox gesprochen haben und dieser antwortete mit der folgenden Aussage: „Wenn Ihr euch für einen 4GB RAM entscheidet, dann wird es das für euch gewesen sein.“ Diese Aussage wurde aber kurz danach noch hinzugefügt, da sich Sony nie von solchen Vorschlägen beeinflussen lassen hat.

Diese Geschichte hat Randy Pichtford nun auch via Twitter bestätigt.

Als Sony die PlayStation 4 im Februar erstmalig vorstellte, waren speziell die verbauten 8GB an DDR5 RAM eine große Überraschung. Nicht nur uns hat Sony zur damaligen Zeit überrascht, sondern auch die Entwickler die bis zur damaligen Präsentation über DevKits mit nur 4GB Arbeitsspeicher verfügten. Geht man nach einem aktuellen Bericht unserer Kollegen von PlayStationLiveStyle soll speziell Gearbox die Entscheidung für mehr Arbeitsspeicher maßgeblich beeinflusst haben. Im Interview mit Adam Boyes, spricht der VP of Publisher Relations bei Sony über die Geschichte hinter den 8GB DDR5 RAM in der PS4.

Für Boyes war Sony’s Ankündigung 8GB RAM in der PlayStation 4 zu verbauen, einer der schönsten Momente der Präsentation. Demnach wollte Sony Anfangs nur 4GB an DDR5 Arbeitsspeicher in der PlayStation 4 verbauen. Während eines Meetings mit Gearbox bei dem dieses Thema zur Sprache gekommen ist, soll der Studio Präsident folgendes zu Adam Boyes gesagt haben.

„Wenn Ihr euch für 4GB RAM entscheidet war’s das für euch.“

Gearbox Entwickler sollen der Aussage von Pitchford anschließend noch hinzugefügt haben, dass Sony nie auf diese Art von Vorschlägen gehört oder reagiert hat.

Nach diesem doch recht negativen Feedback begann Bolye damit einige Entwickler bezüglich einer Erweiterung des Arbeitsspeichers der PlayStation 4 zu befragen. Das Feedback in diesem Zusammenhang war anschließend sehr gut. Boyle brachte die gesammelten Entwickler-Meinungen anschließend nach Tokyo wo Sony die Hardware-Änderungen absegnete.

Wie genau sich Sony’s Entscheidung für 8GB GDDR5 RAM auf die Xbox One ausgewirkt hat, ist derzeit nicht genau bekannt. Beide NextGen-Konsolen besitzen jeweils 8GB an Arbeitsspeicher. Auf der PlayStation 4 stehen Entwicklern 7GB an RAM zur Verfügung, da sich Sony für das Betriebssystem gut 1GB zu jederzeit reserviert. Für das Betriebssystem der Xbox One reserviert sich Microsoft 3GB.

Randy Pichtford hat die Geschichte mittlerweile per Twitter bestätigt.

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| Chris

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