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PlayStation 4

Release:
29.11.2013
Genre:
Publisher:

Deutschlands Zocker entdecken eSports für sich

27.03.2019

Ein Milliarde US-Dollar – so gigantisch ist der weltweite Umsatz im eSports-Markt. Vor allem in Nordamerika und im asiatischen Raum ist eSports längst etabliert. In Europa, in erster Linie aber in Deutschland ist der Markt im Vergleich dazu noch recht überschaubar. Doch das ändert sich aktuell rasant. Deutschlands Zocker entdecken eSports für sich. Damit läuft eSport langsam den alteingesessenen wie etwa dem Glücksspiel im Internet den Rang ab. Der Konkurrenzkampf der Online Casinos ist gigantisch, ihr Umsatz ist es auch. Der Glücksspielmarkt generiert Umsätze in Milliardenhöhe. Mit Bonusaktionen wie dem Drückglück bonuscode buhlen die Anbieter in diesem, ebenfalls boomenden Markt, um jeden Kunden.

Wie definiert sich eSports, wo liegen die Ursprünge? Darüber – und wie der Gesetzgeber zum digitalen Sport steht – erläutert dieser eSports-Artikel.

Der Ursprung von eSports

So manch älterer Gamer erinnert sich vage an seine Jugendzeit in der Spielhalle. Am Automaten wurden Games wie Pac-Man, Street Fighter oder Pong rauf und runter gespielt. Auch wenn damals wohl kaum ein Spieler daran gedacht hat – aber die Arcade-Games legten den Ursprung des heutigen eSports. Online konnten sich die Spieler noch nicht miteinander messen, aber der Highscore am Automaten war für jeden Spieler ersichtlich. Die erste Arcade-Games-WM wurde 1984 ausgetragen, schon damals waren die USA und Japan die Vorreiter. Konsolen wie die PlayStation und das Nintendo legten den weiteren Grundstein für das eSports, wie es heute die Massen rund um den Globus elektrisiert. Mit der Erfindung des Internets und der privaten Nutzung des World Wide Webs konnten sich Spieler auch außerhalb von Turnieren erstmals miteinander messen – das Phänomen eSports begann seinen Siegeszug.

Olympischer Gedanke in Asien 

Damals wie heute sind es Spieler aus Asien und Nordamerika, die von Fans der Szene wie Idole verehrt werden. Im asiatischen Raum ist eSports bereits so fest in der Gesellschaft verankert, dass es sogar schon „olympisch“ ist. Bei den Asienspielen 2018 wurde der digitale Sport erstmals mit den klassischen Sportarten verknüpft. Nicht nur in Asien, auch in den USA werden die Rufe immer lauter, eSports als olympische Disziplin zuzulassen. Basketball auf der Konsole und in der Arena – das ist der Traum der Szene. Ganz so weit ist das IOC noch nicht. 2024, bei den Sommerspielen in Paris, könnte der digitale Sport vielleicht Demonstrationssportart sein. Auch Schach war einst Demonstrationssportart bei Olympia.

In Deutschland nicht anerkannt 

Während die Asiaten gar bei Olympia zocken möchten, hat der Sport in Deutschland noch viel Pionierarbeit zu leisten. Eine offizielle Sportart ist eSports in der Bundesrepublik nicht, eine Anerkennung seitens der Regierung wurde Anfang 2019 verworfen. Die Meinungen über eine Anerkennung gehen weit auseinander. Einer Analyse der Uni Stuttgart zufolge werden die Kriterien, die für die Definition einer Sportart von Bedeutung sind, von eSports nicht erfüllt. Festgelegt werden die Kriterien vom DOSB, dem Deutschen Olympischen Sportbund. In einem Positionspapier hat der Verband seine Meinung zum digitalen Sport festgehalten – demnach könne der digitale Sport nicht mit dem analogen Sport gleichgestellt werden.

Boom – auch ohne Anerkennung

Der Markt für eSports boomt in Deutschland, auch ohne Anerkennung. Mit einem Umsatz von rund 50 Millionen Euro im Jahr 2018 ist der Anteil am weltweiten Erfolg gering. In wenigen Jahren wird sich der Umsatz in der Bundesrepublik jedoch verdoppeln. Eine offizielle Anerkennung würde der Beliebtheit noch mehr Rückenwind geben. In der Zukunft wird eSports an Bedeutung gewinnen.


| Chris

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