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Need for Speed: Rivals

Release:
29.11.2013
Genre:
Publisher:

PS4 TEST: Need for Speed Rivals – Racer oder Cop?

02.12.2013

Need for Speed Rivals Banner

Need for Speed: Rivals ist eine heftige Fortsetzung. Wenn man bedenkt, dass man die Need for Speed-Serie eigentlich gar nicht mehr von den Konsolen wegdenken kann, ist es schon bemerkenswert, dass Need for Speed mittlerweile fast den Status eines Super Mario erreicht hat. Mit Need for Speed: Rivals bekommen wir auf der PS4 und natürlich genauso auf der PS3 ein Spiel geliefert, das uns in eine neue Spielwelt entführt. Wir bekommen ein komplett anderes Spielgefühl und fahren fortan nicht mehr ausschließlich gegen K.I. gesteuerte Gegner, sondern mittlerweile online gegen echte Menschen. Leider gibt es hier keine automatische Übernahme des Spielstandes, sodass wir komplett von vorne beginnen mussten. Dennoch stellt ihr euch sicherlich die Frage, ob sich der Kauf lohnt? Alle Einzelheiten erfahrt ihr nun in unserem ausführlichen Need for Speed: Rivals Test.

In Need for Speed: Rivals für PS4 hat sich um Grunde genommen nur die Grafik, die jetzt in Full-HD läuft, verändert, sonst ist es genauso wie die Last-Gen Variante beispielsweise für PS3. Zudem wurden die besten Eigenschaften aus den früheren Titeln übernommen und in einem Spiel vereint – Need for Speed: Rivals. Redview County kommt uns bekannt aber auch komplett neu vor, und das ist gut so. Wir haben ein ausgedehntes Streckennetz. Wir können als Cop oder als Racer fahren. Wir jagen unsere Rivalen bis aufs Blut und finden uns in einer abwechslungsreichen Umgebung wieder. Der Singleplayer ist mit mit Multiplayer verknüpft, sodass man auf der Karte gegen echte Spieler fahren kann. Dadurch erhält man mehr Punkte. Insgesamt gibt es 60 verschiedene Stufen als Racer und als Cop zu erreichen und eine ganze Menge Freischaltbares. Zusätzlich eingebundene Online Ranglisten machen das Spiel noch ein Stück interessanter. Auch wenn Need for Speed: Rivals wieder eine Fortsetzung ist, funktioniert das Spiel eigentlich immer noch super und weiß zu begeistern. Der Weg für viele neue Teile, große Innovationen und Neuerungen ist zwar nicht geebnet worden, aber für lange Begeisterung sorgt es trotzdem.

up Das hat uns gefallen:

Das neue Spielprinzip von Need for Speed Rivals – Gameplay

Besonders begeistert hat uns das neue Gameplay im Vergleich zu den Vorgängern. Ihr könnt jederzeit zwischen den verschiedenen Karrieren wechseln – Cop oder Racer. Egal ob ihr gerade als Cop unterwegs sein wollt oder lieber als Racer, ihr braucht nur das nächste Versteck anzusteuern und könnte gleich wechseln. Auch die Tatsache, dass ihr jederzeit im Spiel auf echte Gegner treffen könnt, also keine K.I. Fahrer sondern andere Spieler, die auf dem gleichen Server unterwegs sind, ist mal was neues. Das bringt natürlich auch Nachteile mit sich, da echte Spieler anders agieren und es möglicherweise schwieriger werden könnte als gegen den Computer zu spielen. Trotzdem kann es begeistern. Ihr könnt zusammen mit anderen ein Rennen fahren oder Racer jagen. Zudem kann die Möglichkeit begeistern jederzeit auch andere Rennen zu starten. Es ist mittlerweile egal ob ihr gerade von den Cops verfolgt werdet oder ein Rennen fahrt, es ist immer Platz noch eine Verfolgung anzufangen, sich einzumischen oder einen Enforcer an die Stoßstange zu bekommen. Das Spielprinzip ist also wesentlich offener und zugänglicher geworden.

Echte Gegner anstatt einfache K.I.

Zugegeben, die K.I. von Need for Speed war bisher nie wirklich schlecht und die Gegner konnten euch schon wirklich ein Problem bereiten. Jetzt jedoch fahrt ihr teilweise mit echten Gegnern auf der selben Karte. Dank der Online Verbindung, es sei nochmal erwähnt, dass diese keine Pflicht ist, habt ihr aber immer echte Gegner dabei. Habt ihr mal versucht gegen einen Cop zu fahren, der nicht zu blöd ist auf die Minikarte zu gucken? Da wird jeder Gegenspieler der gerade die Cop Karriere fährt zum Enforcer. Die Rennen werden damit deutlich härter und deutlich heftiger. Ihr bekommt aber auch mehr Punkte für die Online-Funktion. Damit könnt ihr dann als Racer neue Mods, neue Fahrzeuge und Technologieen freischalten. Als Cop braucht ihr die Fahrzeuge nicht erst teuer kaufen, ihr bekommt sie einfach so. Das sorgt für noch mehr heiße Rennen auf der Rennstrecke.

Viel Freischaltbares in Need for Speed Rivals

Als Racer seid ihr unterwegs und sammelt Punkte. Mit jeder Aktion, jedem Crash, jeder Radarfalle und jedem Rennen sammelt ihr mehr Speed Points. Das macht ihr als Cop genauso, nur da braucht ihr die größte Investition nicht zu machen, eure Wagen gibt es gratis. Mit jedem neuen Level schaltet ihr ein neues Fahrzeug frei. als Racer zusätzlich noch Lackierungen, Decals und Vinyls, Lackierungen, Leistungsupgrades und vieles mehr. Ihr braucht nur wesentlich mehr Punkte als in der Cop Karriere. Zusätzlich schaltet ihr natürlich eure Verfolgungstaktiken frei. Ihr könnt dann Nagelbänder, Hubschrauber und vieles mehr einsetzen. Es ist eigentlich immer etwas da zum freischalten.

Deja Vú in der Spielwelt – Streckendesign und mehr

Die Strecken in Need for Speed: Rivals kommen uns teilweise sehr vertraut vor. Man bemerkt sehr schnell, dass es ein bisschen an den Erfolg von Need for Speed: the Run anknüpfen möchte. Das ist sehr gut so, denn die offene Spielwelt bietet eine Menge Abwechslung und vor allem Freiheit. Ihr rast durch trockene Wüstengebiete, habt ein bisschen Wald und könnt die verschneiten Gipfelstraßen in den Bergen beschreiten. Von den engen Passstraßen, über gefährliche Seprentinen, die man perfekt runterdriften kann, geht es ins Land. Highways und Brücken gehören ebenfalls dazu und bieten uns mehr als nur die ein oder andere Möglichkeit für heiße Action!

4

down Das hat uns nicht gefallen:

Veränderte Steuerung in Need for Speed Rivals

Der einzige Kritikpunkt den wir wirklich haben ist, dass man während dem Spielen keine Pause einlegen kann. Mitten im Rennen kann man nicht pausieren, es läuft ja online und einfach weiter. Wer also mal kurz das Spiel unterbrechen muss, aus welchem Grund auch immer, der muss als erstes ein Versteck oder eine mobile Kommandobasis anfahren. Das ist immer wieder verwirrend und kann schon einmal nervig werden. Dazu kommt natürlich auch die Tatsache das ihr jederzeit in ein solches fahren könnt, egal ob mitten im Rennen, oder mitten in der Verfolgung. Eure Rivalen können das natürlich auch. Das kann durchaus zwischendurch für abruptes Verschwinden sorgen. Das ist eine Sache die wirklich ordentlich nervig ist. Aber dafür sind alle Spieler selbst verantwortlich.

Tutorials und Wiederholungen können nerven

Auch wenn es manchmal sinnvoll und lobenswert ist, dass man in Spielen an die Hand genommen wird und einem die grundlegenden Dinge erklärt werden, um einen reibungslosen Start zu erhalten, ist es in manchen Situationen auch richtig nervig. Als Need for Speed-Kenner brauch man nicht unbedingt zu wissen, wie man Gas gibt oder dergleichen. Das große Problem ist jedoch, dass sich diese nicht wegdrücken lassen. Spieler, die keine Zeit haben und unbedingt ins Spiel eintauchen möchten, sitzen dann wie auf heißen Kohlen vor dem Monitor.

Zudem gibt es im Spiel einige Crash-Wiederholungen, die vielleicht am Anfang relativ spektakulär aussehen, doch nach dem gefühlten 100. Crash ist es etwas zeitraubend, da diese irgendwann alle ähnlich aussehen. Dennoch fallen diese Punkte eher weniger ins Gewicht.

Fazit & Bewertung zu Need for Speed: Rivals

Need for Speed Rivals ist ein neues Spiel. Es bietet ein verändertes Spielerlebnis und wird durch die Online-Anbindung wesentlich spannender. Zusätzlich fühlt man sich als Fan der Serie natürlich wohl auf den weitläufigen Straßen von Redview County. Need for Speed: Rivals macht richtig viel Spaß, wobei völlig egal ist, ob wir uns in einem heißen Rennen, in das sich plötzlich die Cops einmischen, oder einfach nur eine kleine Spazierfahrt fahren. Für eine lange Spielzeit ist Dank der 60 Level pro Karriere gesorgt. Selbst wenn man Level 60 erreicht hat, ist man lange noch nicht fertig. Dass der Spielstand von der PS3-Fassung leider nicht übernommen werden kann, trübt das ganze ein bisschen. Die Farben wirken kräftiger und die Texturen feiner, sodass man auf der PS4 noch ein besseres Erlebnis bekommt als auf der PS3. Rennspiel-Fans können zugreifen, da sich ein Kauf auf jedenfall lohnt.

Bewertungen
Einzelspieler:
9,0
Gameplay:
9,0
Grafik:
9,0
Sound:
8,5
Multiplayer:
9,5
Gesamtwertung: 9,0
+
- große, frei befahrbare Spielwelt
- echte Gegner Dank Onlineverbindung
- Spielmodi können kombiniert werden
- Langzeitmotivation dank 120 Stufen
- viel Freischaltbares sowie Tuning
- Onlinemodus keine Pflicht
-
- Pausefunktion nicht vorhanden
- nervige Tutorials nicht überspringbar
- Sinnlose Crash-Wiederholungen
Need for Speed: Rivals
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Publisher:
Entwickler:
Release:
29.11.2013
Genre:
USK-Einstufung:
USK-Einstufung

| Chris

2 Kommentare

  1. HelghastDK

    2. Dezember 2013 um 15:31

    Echt geiles Spiel. Die Grafik ist der Hammer und spielerisch flüssiger als auf der PS3.

  2. Ben

    23. Dezember 2013 um 12:30

    echt geil, das wird mein erstes spiel was ich für die ps4 hole.
    bin auch ein nfs fan
    freut mich echt 🙂

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